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Jugendauftakt zum neuen JahrDienstag, 17.01.2012

Wie bereits in den letzten Jahren fand auch zu Beginn diesen Jahres ein Auftaktgottesdienst für Jugendliche statt. Am Sonntag, den 15. Januar 2012 stimmte Apostel Haeck die Jugendlichen auf das neue Jahr ein.


Apostel Clément Haeck, der die Kirchenbezirke Rheinland-Pfalz, Saarland sowie Belgien und Luxemburg betreut, reiste in Begleitung des Bezirksevangelisten Gottfried Spellini (Luxemburg) nach Würselen. Hier waren die Jugendlichen aus den Bezirken Aachen und Alsdorf zusammen gekommen.

Wie geht es dir?

Apostel Haeck nahm zur Grundlage des Gottesdienstes einen Auszug aus dem Bibelvers 2. Chronik 18,4, "Frage doch zuerst nach dem Wort des Herrn!" Zu Beginn seiner Predigt wandte er sich jedoch zunächst mit der Frage: "Wie geht es dir?" an die Anwesenden. Werde diese Frage aufrichtig gestellt und ehrlich beantwortet, sei es möglich, sich gegenseitig zu trösten und zu tragen. "Daraus entsteht eine Verbindung, die tiefer geht als eine reine Fun-Gemeinschaft", so der Apostel.

Taktgefühl gehöre in ein solches Gefüge. "Stellen wir doch die Frage in den Mittelpunkt, wie hätte Jesus gehandelt?" Jesus habe, wie jeder Mensch, Schmerz und Enttäuschung kennengelernt;  entscheidend sei, wie er damit umgegangen ist. Er war Vorbild und Stärkung für sein Umfeld. Wenn man in jeder Begegnung die Liebe Jesus in den Mittelpunkt stelle und in seiner Liebe handle, dann sei auch ein Wort der Klarheit und Wahrheit untereinander möglich. Apostel Haeck riet denjenigen Jugendlichen, die einen Freund oder Partner suchen, erst einmal dessen Treue zu erproben. "Der aufrichtige Freund sagt nicht immer nur 'ja' zu allem."

Wort des Herrn als Priorität

Apostel Haeck stellte klar, dass eigene Vorstellungen und Planungen des Lebens richtig und wichtig seien. Segensreich sei es, wenn man zuerst nach Gott frage und die Prioritäten nach dem Wort des Herrn richte. Der Apostel erinnerte an die Witwe zu Zarpat" (1. Könige 17,10). Diese hatte schon mit dem Leben abgeschlossen, da forderte der Prophet Elia sie auf, ihm mit ihren letzten Mitteln ein Mahl zu bereiten. "Wie unverschämt!", folgerte Apostel Haeck scheinbar. Doch als sie Gott vertraute, erlebte sie reichen Segen. "Was ist unsere Reaktion, wenn wir mal um ein Opfer gebeten werden?", gab er zu bedenken. Welcher Segen sei doch möglich, wenn man seine Gaben einbringe und Jesu Rat befolge: "Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen." (Mat 6,33)

"Warum kommt das Wort zuerst?", fragte Apostel Haeck am Ende seiner Predigt. Es bedeute Licht, das den Weg und Hindernisse weise. Dadurch erkenne man das Ziel. "In unserem Leben setzen wir uns immer wieder irdische Ziele. Doch über allem steht das Ziel: Die Heimholung der Braut Christi", schloss der Apostel

Nach dem Gottesdienst nutzten viele Jugendliche die Gelegenheit, bei Kaffee und Keksen untereinander und mit dem Apostel noch ins Gespräch zu kommen.

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Bericht: Marco Köhl, Photos: Rüdiger Dietz